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Dill (Anethum graveolens - Apiaceae)

Anbau

Dill ist anspruchslos. Am besten gedeiht auf lockeren, schweren und kalkhaltiger Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Direkte Staunässe liebt er nicht. Je nach Lage kann die Aussaat im April direkt im Freiland erfolgen. Die Samen sollten mit Erde bedeckt werden. Geerntet wird der grüne als auch der getrocknete Dill. 

Konservierung

Dillkraut wird durch Trocknen konserviert, verliert dabei jedoch viel seines Aromas. Günstiger ist das Einfrieren des frischen Krautes. Beliebt ist die Konservierung durch Einlegen in Öl oder Essig. Die Aromaübertragung ist gut und es sieht sehr dekorativ aus. Verwendet man die Samenkörner, bleibt der Dill bis zur vollständigen Reife im Garten stehen.

Verwendung in der Küche

Dill wird frisch zu Suppen, Tomaten, Rohkost, Gurken, Fisch, Hackfleisch, Hammelfleisch, Schmorgerichten, Quarkspeisen, Eiern und zur Herstellung von Kräuterbutter verwendet. Die blühende Dolde sowie die reifen Samen verwendet man zum Einlegen von Gurken.

Verwendung in der Volksheilkunde

Dill wirkt harntreibend und krampflösend. Er fördert die Verdauung, ist gut gegen Blähungen. Tee aus reifen Dillsamen ist schlaffördernd. 

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