In unserem Kräuterlexikon, das ständig erweitert wird, finden Sie nützliche und interessante Informationen zu Anbau, Konservierung und Verwendung verschiedenster Kräuter... ![]()
Kräuterlexikon
Borretsch (Boroga officinalis -. Boraginaceae) |
Anbau
Borretsch liebt einen sandigen, kalkhaltigen und feuchten Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Die erste Aussaat erfolgt bereits Anfang April. Die Keimzeit beträgt 7 - 14 Tage. Nachher vereinzeln auf 20 – 25 cm. Geerntet werden die Triebspitzen und jungen Blätter. Auch die Blüte ist essbar und eine sehr schöne Dekoration auf unseren Teller. Blühender Borretsch ist eine Bienenweide.
Konservierung
Borretsch verwendet man am besten nur frisch, weil er sich schlecht konservieren lässt. Eine Aromaübertragung erreicht man auch Einlegen in Essig.
Verwendung in der Küche
Mit Borretsch würzt man Gurken-, Tomaten- und Kartoffelsalat, Spinat und eingelegte Gurken. Durch seinen erfrischenden und gurkenähnlichen Geschmack passt er gut zu Joghurtcreme, Rahm- und Kräutersoßen, Kräuterbutter, Mayonnaisen, zu kalten Fleischgerichten, Ragout, Grillgerichten und feingehackt aufs frische Brot. Die Borretschblüten verwendet man zum garnieren aber auch zum Kandieren oder Blaufärben von Essig.
Verwendung in der Volksheilkunde
Borretsch wirkt verdauungsfördernd und blutreinigend und gut gegen Schleimhautentzündungen. Die Blüten sollen herzstärkend wirken.
Borretschtee kann mehrmals täglich getrunken werden. Einen gehäuften Teelöffel der getrockneten Blätter mit 1/4 Liter Wasser überbrühen und zirka 15 Minuten ziehen lassen.
Verwendung in der Kosmetik
Frischer Borretschsaft dient zur Hautreinigung. Als Kompresse aufgelegt wirkt er gegen blasse, müde und schlecht durchblutete Haut.

