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Bohnenkraut (Satureja hortensis - Labiatae)

Anbau

Bohnenkraut liebt einen lockeren, humosen Boden in möglichst warmer und sonniger Lage. Die Aussaat erfolgt im Gewächshaus oder Frühbeet ab Anfang April. Im Freien erst nach dem keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Der Samen sollte nicht mit Erde abgedeckt werden. Die Keimzeit beträgt 14 - 21 Tage. Nachher werden die jungen Pflanzen vereinzelt und auf  15 cm in der Reihe gepflanzt. Geerntet wird nur das Laub. Die stärkste Würzkraft besitzt Bohnenkraut kurz vor der Blüte. 

Konservierung

Die Würzkraft von Bohnenkraut bleibt auch getrocknet erhalten. Besonders stark ist sie, wenn nach dem Trocknen der Stängel entfernt wird. Eingelegt wird das Aroma gut an Öl oder Essig übertragen. Nicht geerntetes Bohnenkraut dient als Bienenweide.

Verwendung in der Küche

Verwendet wird das Kraut frisch oder getrocknet, eingelegt als Salatöl. Bohnenkraut verwendet man bei einer Vielzahl von Gerichten. Besonders gut schmeckt es zu Rot- und Weißkohl, Tomaten, Gurken, Pilzgerichten, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, natürlich zu Bohnen, Linsen, Erbsen, Aufläufen, Ragout, Sauerkraut, Fisch, in Leberwurst als Pfefferersatz, zu Hasenbraten, Hammelfleisch, Brathuhn und Fleischsalaten.

Verwendung in der  Volksheilkunde

Bohnenkraut wirkt gegen Verdauungsstörungen wie Durchfall. Es ist appetitanregend und fördert die Verdauung. Tee aus Bohnenkraut kann mehrmals täglich getrunken werden. Einen gehäuften Teelöffel Bohnenkraut mit 1/4 Liter Wasser überbrühen und zirka 15 Minuten ziehen lassen.

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