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Beifuss (Artemisia vulgaris - Asteraceae)

Anbau

Beifuss ist anspruchslos. Am besten gedeiht er in sonnigen Lagen auf trockenen, kalkhaltigen Böden. Nicht zuviel düngen. Die Aussaat erfolgt ab Mitte April im Frühbeet. Der Samen darf nicht mit Erde abgedeckt werden. (Lichtkeimer) Die Keimzeit beträgt 14 - 24 Tage. Ab Mitte Mai ins Freiland versetzen. Achtung: Um nicht zur Plage zu werden sollt die Selbstaussaat von Beifuss vermieden werden!

Konservierung

Die Blütenrispen werden kurz vor dem Aufblühen geerntet, zu Garben gebündelt und zum Trocknen an eine gut belüftete Stelle gehangen. Auch das Einlegen in Öl oder Salz ist gut geeignet. Wegen seiner starken Würzkraft sollte er frisch nur sehr sparsam verwendet werden. Getrocknet wird er pulverisiert zugegeben. Zur Teeherstellung nimmt man nur die getrockneten Blätter, welche immer getrennt von Blütenrispen aufbewahrt werden.

Verwendungen in der Küche

Beifuss schmeckt besonders gut zu fetten Fleischgerichten, wie Schweine-, Hammel-, Gänse- und Entenbraten, passt aber auch zu Wildgerichten und Aal sowie zum Würzen von Schmalz. Seltener wird Beifuss zu frischen Salaten verwendet.

Verwendung in der Volksheilkunde

Beifuss hat er eine krampflösende Wirkung, ist appetitanregend und macht fette Speisen leichter verdaulich. Hilft auch bei Periodenstörungen, wenn er 6 - 8 Tage vor Periodenbeginn eingenommen wird. Zur Teeherstellung werden 1 - 2 g der getrockneten Blätter benötigt. Eine Tasse Beifusstee schluckweise getrunken ist ausreichend.

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